Verlust-Counter

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Berechnungsgrundlage

Die Berechnungsgrundlage ist ein Jahresverlust von 20 Millionen Euro. Das ergibt einen Tagesverlust von 54 794, 52 Euro. Der Verlust-Counter addiert daher pro Zehntelsekunde einen zusätzlichen Verlust von 0.0634196 Euro.

Diese Schätzungen liegen im mittleren Bereich. Andere Prognosen lauten auf einen Jahresverlust von ca. 40 Mio/Jahr. In die geschätzten jährlichen Schließungskosten fließen die Einmalkosten der Stilllegung von Tempelhof, z. B. etwaige Sozialplankosten oder die zu erwartenden Kosten für die Bodensanierung, nicht mit ein. Diese Beträge sind nur grob zu schätzen und sie müssen zum Jahresverlust selbstverständlich hinzu addiert werden.
Im Mai 2004 "beziffert[e] Wowereit [die Schließungskosten] auf rund 32 Millionen Euro. Davon [würden] ... allein 24,5 Millionen auf die Sozialplankosten entfallen." Berliner Morgenpost vom 13. Mai 2004.

Die Kosten für den Ausbau von Tegel, die sich inzwischen auf ca. 50 Millionen Euro addieren, sind ebenfalls als unnötige Aufwendungen, sprich als realisierte Verluste, zu sehen. Hier sind Kapazitäten geschaffen worden, die in Tempelhof vorhanden waren und nutzbar gewesen wären. Erträge und Passagiere sind jedoch bewusst nach Tegel verlagert worden, um "Argumente" für die Schließung von Tempelhof zu generieren.

Zu diesen Kosten sind 35 Mio. EUR für den Erwerb der Bundesanteile am Flughafen Tempelhof zu addieren.